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01.07.1997 - AWK wird Teil der ACO Gruppe

Diesem für den Standort Kaiserslautern so wichtigen Datum gingen einige sehr schwere Monate voraus. Die alt-ehrwürdige AWK war in Konkurs gegangen, viele Mitarbeiter hatten ihren Job verloren und für die, die noch dabei waren, war lange nicht sicher, wie es weitergehen würde. Erst durch die Einigung zwischen ACO und dem Konkursverwalter, dem wohl auch andere Angebote vorlagen, bei denen allerdings weniger Arbeitsplätze gesichert waren, konnte es am 01.07.1997 wieder richtig los gehen.

Rund 200 Mitarbeiter konnten damals in die neue Gesellschaft übernommen werden, heute sind mehr als 370 Kolleginnen und Kollegen am Standort beschäftigt. Dazu kommen noch rund 70 Mitarbeiter von Dienstleistern, die direkt am Standort für uns tätig sind sowie rund 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei unseren Tochtergesellschaften im In- und Ausland.

Über 70 Kolleginnen und Kollegen der ursprünglichen Mannschaft sind auch heute noch bei uns und feiern damit dieses Jahr ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum bei ACO.

Mit vielen Investitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen sowie in das Team wurde die Gießerei von Grund auf erneuert und umgekrempelt.
Sicher ist der Wechsel vom Koks-betriebenen Kupolofen hin zu den vier elektrischen Mittelfrequenz-Schmelzöfen für die Gießerei und die Stadt Kaiserslautern die größte Veränderung gewesen. Dazu kamen dann zwei wesentliche Entscheidungen hinsichtlich des Produktportfolios: Der Aufbau einer Stranggussproduktion und der Ausbau des Industrieguss.

Heute sind wir die Nummer 2 im europäischen Strangguss, ein großer Spieler im europäischen Formguss und natürlich weiterhin der „Haus- und Hoflieferant“ der ACO Gruppe, wenn es um qualitativ hochwertigen Bauguss geht. Das alles konnte nur durch die tatkräftige Mithilfe unserer hervorragenden Mitarbeiter erreicht werden und durch die großartige Unterstützung durch ACO und die Familie Ahlmann, die sich auch in schwierigen Zeiten immer zu ACO Guss bekannt hat.


Chronologie:

01. November 1996

Das Amtsgericht Kaiserslautern eröffnet das Konkursverfahren über das Vermögen des Guß- und Armaturwerk Kaiserslautern. Die beiden Töchterunternehmen AWK Gußtechnik und AWK Feinguß sind davon nicht betroffen. Konkursverwalter Dr. Robert Wieschemann kündigt ein Sanierungskonzept mit strukturellen und personellen Einschnitten an.

23. Dezember 1996

Der Konkursverwalter schließt das Unternehmen. 353 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. In der Belegschaft herrscht große Niedergeschlagenheit. Wiesemann verspricht, sich intensiv um eine Wiederbelebung des Werks zu bemühen.

30. Dezember 1996

Die beiden an die Gläubigerbanken verpfändeten AWK-Tochterunternehmen Gußtechnik und Feinguß werden verkauft. Neuer Eigentümer ist der Landstuhler Unternehmer Gerhard Bürstlein.

17. Februar 1997

Der Konkursverwalter nimmt die Produktion im Guß- und Armaturwerk mit 230 Mitarbeitern wieder auf. Sie erhalten befristete Verträge bis zum 15. Dezember 1997.

07. März 1997

Die ACO-Unternehmensgruppe, Rendsburg, erwirbt das AWK rückwirkend zum 17.02.1997. Sie übernimmt zunächst den Vertrieb. Die vollständige Übernahme soll zum 01. Juli 1997 erfolgen. Die Geschäfte werden bis dahin vom Konkursverwalter Robert Wieschemann unter Beteiligung von ACO fortgeführt.

01. Juli 1997

8 Monate nach Eröffnung des Konkursverfahren beginnt eine neue Ära im Gußwerk. Das Guß- und Armaturwerk ist in neuen Händen. Die ACO-Gruppe hat das Werk übernommen. Somit ist das Fundament gelegt und der erste wichtige Schritt getan, um das Unternehmen dauerhaft auf eine gesunde wirtschaftliche Basis zu stellen.

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